Übung in der Johannes-Schule

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Gasexplosion in der Johannes-Grundschule“
...so lautete das Alarmstichwort, welches die Jugendgruppe am Abend des 26. Januars erreichte. Die 25 Junghelfer rückten sogleich mit fünf Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Dort wurden sie mit folgender Situation konfrontiert:
Nach einer Gasexplosion in einem Gebäudeteil wurden zehn Personen vermisst. Diese galt es zu finden und aus der Gefahrenzone zu retten. Die Junghelfer wurden in fünf Trupps eingeteilt und erhielten ihre Anweisungen.
Über eine Steckleiter sollte sich der Erkundungstrupp einen Zugang durch ein offen stehendes Fenster ins Gebäude verschaffen und sich ein erstes Bild von der Lage machen. Schnell wurde klar, dass weitere Trupps benötigt wurden. Ein Verletzter wurde recht schnell gefunden und konnte nach der Erstversorgung nach draußen transportiert werden. Währenddessen brachte ein Trupp an mehreren Stellen Scheinwerfer in Position, da in dem gesamtem Gebäude die Stromversorgung ausgefallen war. An einem Verbindungstrakt zu einem Nebengebäude kam dann die Erkundung ins Stocken. Der Bereich war stark verraucht. Zudem erschwerten Trümmer das Weiterkommen. Weitere Unterstützung wurde beim Zugtrupp angefordert. Der betroffene Bereich wurde mit einem Gaswarngerät überprüft. Zur Beseitigung der Trümmer nahm ein Bergungstrupp verschiedene Werkzeuge und einen Hebekissensatz vor.
Nacheinander durchsuchten die Junghelfer dann die einzelnen Klassenräume. Die vorgefunden Verletzten mussten - nach verschiedenen Schweregraden eingeteilt - versorgt und zu einer eigens eingerichteten Sammelstelle transportiert werden. Nach über drei Stunden konnte die bis zuletzt geheim gehaltene Übung dann erfolgreich beendet werden. Nicht nur den Junghelfern sondern auch den zwölf aktiven Helfern, die als Betreuer, Beobachter oder Kraftfahrer an der Übung teilnahmen, stand die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben.
Wenn es auch hier und da - mal mehr und mal weniger - gehakt hat, so waren sich doch alle einig, dass diese Übung allen Spaß gemacht hat. In den folgenden Wochen werden die Ergebnisse ausgewertet und können so direkt in den Ausbildungsplan mit einfließen. Ein besonderer Dank gilt den geduldigen Verletztendarstellern und dem Hausmeister der Grundschule. Nicht zuletzt hatte er es erst ermöglicht, dass die Jugendgruppe diesen anspruchsvollen Ort für die Übung nutzen konnte.

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